typo3 Open Source CMS

TYPO3 CMS

Das Open Source basierte
Enterprise CMS

TYPO3 ist ein beliebtes Enterprise CMS für anspruchsvolle Web- und Informationsportale. Das Thema Sicherheit stand bei TYPO3 von Anfang an an erster Stelle und alle Versionen verfügen über eine langjährigen Support (LTS Version), um die Sicherheit über mehrere Jahre sicherstellen zu können. TYPO3 CMS bietet einen enormen Funktionsumfang und einen sehr hohen Grad an Individualisierbarkeit. Als Open Source Produkt fallen zudem keinerlei Lizenzkosten an, sodass das hierfür normalerweise erforderliche Budget an anderer Stelle investiert werden kann.

TYPO3 CMS Vorteile und Nachteile

Was sie über TYPO3 CMS wissen sollten

Bevor nähere Erläuterungen zu TYPO3 folgen, muss zunächst einmal kurz erklärt werden, was ein sogenanntes CMS überhaupt ist. CMS steht für Content-Management-System und dient in erster Linie dazu, den Inhalt einer Website auf verständliche Art und Weise bearbeiten zu können, ohne, dass dafür Entwickler-Kenntnisse erforderlich sind.

TYPO3 ist im Jahr 1998 erstmals erschienen und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt – aktuell in der Version 7.6.4 (LTS). TYPO3 basiert auf der Skriptsprache PHP und wird auf einem Webserver (Apache) betrieben, während als Konfigurationssprache TypoScript zur Anwendung kommt. Bearbeitet wird der Content dann über eine Webbrowser-Oberfläche, bzw. kann eine Bearbeitung auch direkt auf der zu bearbeitenden Seite (also im Frontend) erfolgen, um den Einstieg zu erleichtern. Durch den hohen Grad an Individualisierbarkeit und den vielfältigen Möglichkeiten der Erweiterung des Funktionsumfangs durch Extensions, erfreut sich insbesondere TYPO3 enormer Beliebtheit und zählt damit neben Drupal, Joomla und WordPress zu den bekanntesten Content-Management-Systemen aus dem Open Source-Bereich in Europa.

Für die Verwendung von TYPO3 – ob privat oder gewerblich – sind keinerlei Lizenzkosten nötig. Diese Gelder und Ressourcen können bedenkenlos in die Anpassung und Individualisierung für das entsprechende TYPO3 Projekt investiert werden. Weltweit gibt es mehr als 79.000 registrierte TYPO3-Entwickler, 1200 zertifizierte TYPO3 Integratoren und rund 1.600 TYPO3 Association Mitglieder und Agenturen für die professionelle Umsetzung Ihrer TYPO3-Projekte.

TYPO3 hebt sich durch seinen enormen Leistungsumfang und die Integration umfangreicher Features ab. So steht das Thema Sicherheit in TYPO3 Projekten an oberster Stelle und wird vom Core-Team entsprechend ernst genommen. Darüber hinaus werden mit den TYPO3 Security Bulletins mögliche Sicherheitslücken im TYPO3 Core und Erweiterungen bekannt gegeben. Durch eine stetige  Bereitstellung von sogenannten Security Fixes kann das System sicher gehalten werden. Diese Security Fixes werden für die TYPO3 LTS (Long Time Support) Versionen 4.5 und 6.2 regelmäßig bereitgestellt. Durch seine hohe Komplexität und die leistungsfähige Datenbankstruktur eignet sich das TYPO3 CMS für große Internetplattformen, Marktplätze und Portallösungen.

So ist bei der Verwendung von dem TYPO3 CMS unter anderem das Uploaden, Verschieben und Kopieren aller Daten per Drag & Drop im Browser möglich, komplexe Navigations- und Verzeichnisstrukturen lassen sich einfach und überschaubar anlegen oder Grafiken lassen sich dynamisch generieren, komprimieren und bearbeiten. Mit dem TYPO3 Backend ist es ein leichtes eine beliebige Anzahl an Webseiten in einer einzelnen TYPO3 Instanz zu verwalten und zu organisieren. Dies ermöglicht Ihnen, entweder getrennt oder gemeinsam alle Arten von Inhalten und Zugriffsrechten über mehrere Webseiten hinweg zu verwalten.

TYPO3 bietet zudem von Haus aus umfangreiche Funktionen, um bei Suchmaschinen Top-Positionen zu erreichen. Ein valider Quellcode, sogenannte „sprechende“ URLs und automatisierte Metadaten sind nur die Basisfunktionen, welche sich durch verschiedene Extensions, wie zum Beispiel die TYPO3 Extension RealURL, weiter ausbauen und optimieren lassen. Neben relativ hohen Hosting Anforderungen ist die Installation und Anpassung des umfangreichen Open Source CMS Systems sehr komplex und erfordert Fachwissen bei der Programmierung auf Seiten der Entwickler. Das CMS TYPO3 ist jedoch durch die individuell skalierbare Benutzeroberfläche für die Redakteure des Systems einfach zu bedienen. Mit dem komfortablem WYSIWYG-Editor und verschiedenen Wizards lassen sich mit dem TYPO3 CMS schnell und einfach Inhalte veröffentlichen.

Seit der Version 4.7 unterstützt TYPO3 den zukünftigen Standard für moderne Web-Entwicklung – HMTL5. Inhalte können somit durch Redakteure und Webseitenbetreiber zukunftssicher veröffentlicht werden. TYPO3 ist ein Inhaltsanbieter sowohl für mobile Anwendungen als auch für sogenannte „responsive Websites“, welche das Ziel haben eine Webseite auf jeder Art von Endgerät darzustellen. Mit der Version 6.2 hat das Darstellen „Responsiver Bilder“ im Frontend Einzug erhalten. Diese Eigenschaft kann durch aktivieren einer einzelnen Checkbox aktiviert werden. Der Darstellungsmodus kann dabei mittels „data-attributen“ per typoscript eingestellt werden. Zur Auswahl stehen „srcset“ oder „picture“.

Typo3 CMS alle Vorteile auf einen Blick

TYPO3 Pro & Contra

CMS Vorteile
Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil
CMS Vorteile
Umfassendes Rechte- und Rollenmanagement
CMS Nachteile
Aufwendige Konfiguration und Administration
CMS Nachteile
Lernkurve ist relativ flach

TYPO3 CMS Content Management

Inhalte und Medien einfach verwalten

typo3 CMS Datenverwaltung Medien

Der entscheidende Vorteil bei der Verwendung eines CM-System liegt in der von Layout und Design unabhängigen Bearbeitung des Inhalts. Dies erfordert von Seiten der Autoren / Redakteure keinerlei Kenntnisse im Bereich CSS, HTML5 und jQuery oder anderer Bereiche der Web-Entwicklung. TYPO3 bietet zur Bearbeitung von Texten sowie medialen Inhalten und Erweiterungen folgende Funktionalitäten:

  • WYSIWYG-Editor
  • Integrierte Dateiverwaltung per File-Abstraction-Layer (neu ab Version 6.2)
  • Flexible Formulare
  • Zentrale Seitenstruktur
  • Mehrsprachigkeit / Multilingual
  • Suchmaschinenoptimierung
WYSIWYG-Editor

Für Redakteure stellt TYPO3 einen Editor zur Verfügung, welcher nach dem WYSIWIG-Prinzip funktioniert, d.h. derjenige, der den Content pflegt, bearbeitet den Text und eine Vielzahl an medialen Inhalten direkt so, wie er auch später auf der Website erscheinen soll.

Für den Entwickler besteht zudem die Möglichkeit, Funktionen auszublenden, sodass versehentliche Fehler des Redakteurs entweder gar nicht möglich sind, oder keine Auswirkung auf das Frontend haben, indem beispielsweise bestimmte HTML-Eingaben schlichtweg ignoriert werden. Damit wird nicht nur die Fehlerquote reduziert, sondern der Editor auch gleichzeitig für die Bedürfnisse des jeweiligen Redakteurs optimiert, indem überflüssige und nicht gebrauchte Tools ausgeblendet werden und einer möglichen Überfrachtung mit zur Verfügung stehenden Werkzeugen vorgebeugt wird.

Seit TYPO3 CMS 7.6.4 stehen zudem umfassendere Bildbearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Es ist nun beispielsweise möglich eine Grafik unmittelbar im TYPO3 Backend zuzuschneiden und an verschiedenen Stellen verschiedene Zuschnitte auf der Website anzuzeigen, obwohl die Grafik lediglich einmal im Filemanager abgelegt wird. Es wird dabei lediglich auf den jeweiligen Zuschnitt des Originals referenziert.

Wem der Umgang mit dem TYPO3-Backend zu umständlich oder kompliziert erscheint, kann auch über die integrierte Frontend-Editing-Funktion Änderungen direkt auf der Website vornehmen. Dabei zeigt ein kleines Bleistift-Symbol die jeweiligen Änderungsmöglichkeiten an. Wem der Umgang mit dem TYPO3-Backend schwer fällt, der hat die Möglichkeit das TYPO3- Frontend-Edit zu nutzen. Das Frontend-Edit erlaubt es Redakteuren Seiteninhalte direkt auf der Internetseite aufzurufen und zu bearbeiten. Über ein kleines Bleistift-Symbol kann der Seiteninhalt in einem PopUp-Fenster aufgerufen und direkt bearbeitet und gespeichert werden.

Integrierte Dateiverwaltung

Mit der TYPO3-Version 6.0 wurde eine vollständig überarbeitete Dateiverwaltung in TYPO3 integriert.

Mit dem FAL (File-Abstraction-Layer) ist es nun auch möglich externe Dateiablagen (beispielsweise Cloud-Dienste) einzubeziehen, ohne auf den eigenen Webserver beschränkt zu sein.

Zudem werden Dateien, wie Bilder oder PDFs jetzt nur noch lediglich einmal abgelegt und bei jeder Verwendung der Datei wird schlicht auf die Originaldatei referenziert, was die Dopplung von Dateien verhindert und eine zentrale Pflege der Meta-Daten ermöglicht.

Flexible Formulare

Das Erstellen von einfachen Web-Formularen ist mithilfe des TYPO3 Form-Wizards leicht umgesetzt. Ein Formular kann per Drag’n Drop zusammen gebaut werden. Die Eingegebenen Formular Daten können per vorhandenen oder selbst erstellten Validierungsregeln auf Gültigkeit geprüft werden. Im Frontend wird nach einer erfolgreichen Validierung das Formular per E-Mail an den konfigurierten Empfänger verschickt.

Das Erstellen von komplexen z.B. „Multi-Step“ Formularen ist mit dem TYPO3 Form-Wizard nicht möglich. Dafür bietet sich die Installation einer Fremd-Extension (z.B. powermail) an, welche weit mehr Möglichkeiten und Funktionalitäten hat.

Zentrale Seitenstruktur

TYPO3 unterstützt verschiedene Seitentypen und lässt verschiedene Webseiten (Stichwort Multidomain) innerhalb einer Seitenstruktur zu. Websites und Teilbereiche können durch einen Zugriffsschutz geschützt werden, und mit einer intelligenten Zeitsteuerung kann bestimmt werden welcher Inhalt wann online zu sehen ist. Sie haben die volle Kontrolle darüber ob eine Seite im Menü versteckt ist. Zusätzlich kann bestimmt werden, welche Teile einer Seite indiziert werden sollen und welche nicht.

Mehrsprachigkeit

TYPO3 bietet hinsichtlich Mehrsprachigkeit viele Möglichkeiten. Ein TYPO3-Webseite oder Anwendung kann in jeder beliebigen Sprache der Welt veröffentlicht und betrieben werden. Darüber hinaus stehen derzeit mehr als 50 Lokalisierungen für die TYPO3 Benutzeroberfläche zur Verfügung. Weitere Übersetzungen können jederzeit hinzugefügt werden.

In TYPO3 können standardmäßig „Web-Site-Sprache“ –Datensätze angelegt werden. Nach einigen Konfigurationsschritten, können Redakteure alternative Sprachen für Seiten und somit auch für die Inhalte auf den Seiten anlegen. Im Frontend wird ein Sprach-Menu implementiert welches zusätzlich zur eingestellten Standardsprache die Auswahl der alternativen Sprachen bietet.

Suchmaschinenoptimierung

Eine noch so perfekt umgesetzte Seite zeigt wenig bis keinen Nutzen, wenn sie von potenziellen Usern nicht im Web gefunden wird. Aus diesem Grund hat gerade in den letzten Jahren das Thema Suchmaschinenoptimierung immer stärkere Relevanz erlangt.

TYPO3 bringt einerseits „ab Werk“ gewisse SEO-Tools mit, die für onpage-Maßnahmen eingesetzt werden können. Aber insbesondere die Vielzahl an Extensions ermöglicht es, offpage-Optimierungen vorzunehmen, um so eine bestmögliche Platzierung bei Suchmaschinenanbietern zu erreichen.

TYPO3 CMS Benutzerverwaltung und Workflow

Benutzer und Rollen komfortabel anlegen

typo3 CMS Benutzer Zugriffsrechte

Im Bereich Benutzer, Rollen und Rechteverwaltung spielt das Enterprise Content Management System seinen stärken aus und das von Haus aus ohne zusätzliche Extensions installieren zu müssen. Wenn das ein elementarer Bestandteil eines Online Portals ist, lohnt es sich das System genauer unter die Lupe zu nehmen.

  • Benutzerverwaltung
  • Workflow
  • Versionierung

 

 

 

Benutzerverwaltung

Ein wichtiger Aspekt für die erfolgreiche Contentpflege mit einem Content-Management-System ist die klare Festlegung von Rechten für verschiedene Bearbeitergruppen, insbesondere dann wenn mehrere Personen an einem Projekt beteiligt sind. Ist jemand beispielsweise ausschließlich für das Verfassen von Texten und das Hochladen von Bildern zuständig, während jemand anderes als Administrator die gesamte Seite verwaltet, so ist es für den Autor bzw. Redakteur nicht erforderlich Funktionen angezeigt zu bekommen, die für das Editieren von Texten und Bildern nicht relevant sind. Dies führt einerseits dazu, dass die Benutzeroberfläche weniger umfangreich erscheint und reduziert andererseits das Fehlerrisiko, da keine fundamentalen funktionalen Fehler produziert werden können.

Wenn neben Administratoren und Redakteuren auch noch Autoren hinzukommen, die lediglich Entwürfe erstellen können sollen, ist eine Benutzerverwaltung unerlässlich. Ein Autor kann dann beispielsweise keine Änderungen an der Live-Umgebung vornehmen, ein Redakteur kann solche Entwürfe dann freigeben und ein Administrator kein weiterhin auf alle Funktionen zugreifen.

Workflow

Die Extension „sys_workflow“ erweitert TYPO3 um echte Workflow Funktionen. Redakteure einer Redakteur-Gruppe können z.B. auf Anordnung von Chefredakteuren, Datensätze bzw. Versionen von Datensätze bearbeiten und anlegen. Die Datensätze können hinterher kontrolliert und veröffentlicht bzw. von den Chefredakteuren frei gegeben werden. Sowohl Standardinhaltselemente als auch Elemente, die durch Extensions hinzugekommen sind, können für den Workflow konfiguriert werden. Folgende Rechte können für die einzelnen Inhaltselemente vergeben werden.

  • Anlegen von neuen Datensätzen
  • Anlegen neuer Versionen von Datensätze
  • Löschen von Datensätzen
  • Verschieben von Datensätzen
Versionierung

Insbesondere wenn viele Personen den Inhalt einer Website pflegen und bearbeiten, ist es unerlässlich eine lückenlose Dokumentation über die jeweiligen Content-Anpassungen zu führen, um gegebenenfalls zu einem vorherigen Stand zurückkehren zu können.

Gerade, wenn es sich umfangreichere Änderungen am Content der Seite handelt, und ein ganzes Team an der Umsetzung arbeitet, sind Prüfungsdurchläufe und Workflows unerlässlich. TYPO3 bietet die Möglichkeit separate Arbeitsumgebungen zu schaffen, welche vorläufige Bearbeitungen möglich machen, die beispielsweise von einem Autor vorgenommen werden, und vor dem Livegang von einem Redakteur freigegeben werden müssen.

"Bei TYPO3 CMS ist die Lernkurve sehr flach, was viele erstmal abschreckt"
Christoph Plessner

TYPO3 CMS Bedienungsfreundlichkeit und Usability

Intuitiv Bedienung der webbasierten
Content Management Lösung

typo3 CMS Seitenvorschau

In Punkto Benutzerfreundlichkeit wird das Backend kontinuierlich weiter verbessert. Mit Version 6 hat das Twitter Bootstrap Framework Einzug erhalten, was das Backend deutlich aufgeräumter erscheinen lässt und eine optimale Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten sicherstellt. Mit der Extension Themes besteht die Möglichkeit mehrere unterschiedliche Themes/Skins für das Backend und Frontend zu definieren. Ein Theme kann dabei in unterschiedlichen Layouts (backend_layouts) verwendet werden. Bei Layouts spricht man klassisch von einem 1-, 2- oder 3- Spalten Layout, welche pro Seite oder aber auch für einen gesamten Seitenstrang eingesetzt werden können. Es sind aber auch ganz individuelle Layouts z.B. für die Startseite möglich.

In Bezug auf Barrierefreiheit ist das TYPO3 CMS bereits ganz gut gerüstet. So können z.B. Meta-Angaben zu Links, Dateien, Bilder und weiteren Medien hinterlegt werden. Im RTE ist es möglich einzelne Wörter sprachlich zu markieren, sollten diese von der im Seiten Header definierten Sprache abweichen. Genauso können auch Abkürzungen und Akronyme gekennzeichnet werden was von Suchmaschinen berücksichtigt und positiv bewertet wird. Bei Menüs besteht die Möglichkeit die Anfangsbuchstaben der einzelnen Menüpunkte so auszuzeichnen, so dass diese per Tastatur Kürzel oder screen reader angesteuert werden können. Sollte diese Maßnahmen nicht ausreichen, empfiehlt es sich das TYPO3 Government Package zu installieren, welches die Anforderungen der „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0)“ erfüllt.

TYPO3 CMS Softwareinstallation und Wartung

Wie aufwendig ist die Installation und Wartung der Software

Für die Installation der aktuellen Version von TYPO3 CMS sind folgende Komponenten auf dem Server Voraussetzung, damit das CMS einwandfrei funktioniert:

Technische Vorraussetzungen

Betriebssystem:

  • Unix (bspw. Linux),
  • Mac
  • Windows

Webserver:

  • Apache
  • IS

Middleware:

  • PHP 5.5 – 7 für TYPO3 7.6.4
  • MySQL 5.5 – 5.7

Hardware:

  • Normaler Webserver mit mindestens 256 MB RAM-Speicher und einer modernen CPU
  • Alternativ unterstützt auch nahezu jeder Hosting Anbieter TYPO3
Installation

TYPO3 wird (betriebssystemunabhängig) auf einem Webserver installiert und setzt dabei relativ hohe Anforderungen an Konfigurierbarkeit und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Servers. Als Datenbanksystem kommt häufig MySQL, daneben aber auch Oracle oder Firebird zum Einsatz.

Seit der TYPO3 Version 6.2 ist es möglich sogenannte Distributionen zu installieren. Dabei handelt es sich mehr oder weniger um eine neue Art von Extensions, welche Seitenstrukturen, Templates und Layouts enthalten. Damit können Basisinstallationen binnen kürzester Zeit realisiert werden.

Wartung

Neben der Erstinstallation, ist natürlich auch die kontinuierliche Wartung des TYPO3 CMS erforderlich, um insbesondere Sicherheitsrisiken vorzubeugen. Im Gegensatz zu kommerziellen CMS-Lösungen, steht hinter TYPO3 kein Support-Team, welches im Zweifelsfall konsultiert werden könnte. TYPO3 wird dagegen von weltweit über 79.000 registrierten Entwicklern, 1.200 zertifizierte TYPO3-Integratoren und über 1.600 registrierten TYPO3-Association Members (also Agenturen, die bei TYPO3 als Support und Umsetzungspartner registriert sind) unterstützt und weiterentwickelt, sodass zwar kein einzelnes Unternehmen flächendeckenden Support anbietet, sondern eine große Entwickler-Community. Insbesondere durch die zahlreichen registrierten Agenturen ist stets professioneller Support verfügbar.

Erweiterbarkeit

Extensions, Themes & Co. herunterladen und installieren

typo3 CMS Extentions installieren

Für TYPO3 CMS gibt es eine große Anzahl an Extensions welche über das Backend des Systems installiert und konfiguriert werden können. Mittlerweile kann ein Projekt auch auf bereits bestehenden Templates aufgesetzt werden, um Projekte schneller realisieren zu können.

Extensions

Werden bei einem Projekt Funktionalitäten erforderlich, die über das Standardrepertoire von TYPO3 hinausgehen, gibt es inzwischen über 6.000 Extensions, mit denen der Funktionsumfang von TYPO3 erweitert und an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Extensions können dabei aus dem sogenannten TYPO3 Extensions Repository (TER) heruntergeladen werden.

Neben den bislang existenten Extensions können natürlich auch eigene Erweiterungen entwickelt und in das jeweilige TYPO3 CMS integriert werden. Mit dem API-basierten Framework besteht die Möglichkeit, eigene Extension anzulegen und somit das System individuell zu erweitern. Bei der Entwicklung ist darauf zu achten, möglichst die API-Funktionen zu verwenden, wodurch ein maximaler Grad an Sicherheit erreicht werden kann. Eine für TYPO3 standardkonform Programmierte Extension lässt sich perfekt ins System integrieren und auch die Interaktion mit anderen Extensions funktioniert optimal. Dies ist vor allem seit der Einführung von Extbase/Flow und Fluid in TYPO3 der Fall. Mit Extbase sind Entwickler daran gehalten, Ihre Extensions nach dem „Model-View-Controller“ (kurz: MVC) Prinzip umzusetzen. Extensions die nach diesem Entwurfsmuster programmiert wurden, sind flexibel und problemlos erweiterbar. Einzelne Komponenten können damit auch problemlos in anderen Extensions „recycled“ (wiederverwendet) werden.

Nicht unterschätzt werden sollte jedoch der eventuell anfallende zeitliche Aufwand, um eine Extensions reibungslos zu integrieren. Dies erfordert teilweise (abhängig von der jeweiligen Extension) einen mittleren bis hohen Konfigurationsaufwand seitens des TYPO3-Entwicklers.

Volltextsuche

Eine Volltextsuche bringt TYPO3 für das Frontend leider nicht von Haus aus mit, aber die kann natürlich über zahlreiche Extensions nachgerüstet werden. Aufwendig kann es jedoch werden wenn die Suchergebnisse nach Seitentypen oder Kategorien gruppiert werden sollen.

Blogfunktionalität

Das sogenannte Bloggen ist mittlerweile zu einem Volkssport geworden. Selbst große Konzerne wie die Daimler AG und BOSCH AG betreiben heute einen sogenannten Corporate Blog. Die Corporate Blogs können für unterschiedliche Bereiche eingesetzt werden. Einen Bereich deckt der sogenannte Knowledge-Blog ab, er dient in einem Intranet als Wissens- und Erfahrungsspeicher eines Unternehmens. Zwar stellt TYPO3 standardmäßig keine Blog-Funktionen zur Verfügung, doch gibt es mittlerweile mit Blogsystemen wie WordPress vergleichbare Blog-Extensions für TYPO3.

Einbinden eigener Skripte

Neben den Standard-Inhaltselement-Typen welche TYPO3 von Haus aus mitbringt, können durch Extensions weitere Inhaltselement-Typen hinzugefügt werden. Zum Beispiel die Einbindung von einer Google-Maps-Karte auf der die Standtort der Kunden zu sehen sind.

Findet man für eine bestimmte Funktion keine passende Extension, ist es möglich, eigene PHP-Scripte via TypoScript einzubinden. Einzelne Funktionen können über das Objekt „.userFunc“ abgerufen werden.

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