WordPress 4.4: Die Highlights kurz vorgestellt

Neues WordPress Standard-Theme

Wie die Vorgänger seit 2010, ist auch das WordPress-Theme der Version 4.4 wieder nach der aktuellen Jahreszahl benannt: Twenty Sixteen. Schlicht, blod, clean und viel Whitespace – so lässt sich das zweckmäßige (und damit Traffic-schonende) Theme wohl am besten in wenigen Worten beschreiben. Dazu ein horizontaler Header, Navigation und Webseiten-Titel im oberen Bereich und eine optionale Sidebar, garniert mit Links zu sozialen Netzwerken im Footer-Bereich. Alles nicht ganz neu, aber so hübsch (und responsive!) wie hier wurde es selten umgesetzt. Im Gegensatz zum letzten Update steht Twenty Sixteen nicht automatisch nach einem Update zur Auswahl, nur bei einer Neuinstallation gibt es auch den neuen Look.

Großzügig erweitert hat WordPress 4.4 auch die Liste an zusätzlichen Anbietern, die via Link in Beiträge und Seiten eingepflegt werden können. Beispielsweise ist dies nun mit den lange überfälligen Reddit-Kommentaren möglich, dazu kommen auch Speaker Deck, Cloudup und ReverbNation.

Für viele aktive Blogger könnte ein großer Mehrwert die Einführung der Responsive Images sein: Mit einem ab jetzt automatisch gesetzten sizes- und srcset-Attribut stellt WordPress 4.4 sicher, dass alle Beitrags- und Seitenbilder nun auf die jeweilige Bildschirmgröße reagieren. Wer mit einem Smartphone liest, bekommt nur eine verkleinerte Variante und muss nicht etwa die originale Bilddatei herunterladen und dann auf die Skalierung warten. Ein Zeit- und Trafficgewinn sollte das Resultat sein. Durch die neue medium-large-Bildgröße mit einer Breite von 768 Pixeln wird das Feature komplettiert.

WordPress 4.4 - wichtige technische Neuerungen

Feinschliff auf technischer Seite

Einen messbaren, aber nicht unbedingt spürbaren Performanceunterschied sollten Nutzer von WordPress 4.4 auch im Kommentarsystem bemerken: Eine nun vorhandene Caching-Funktion soll bereits gelesene Kommentare zwischenspeichern und damit (je nach Länge und Menge der Beiträge) Ladezeiten verkürzen und CPU-Last sowie RAM-Verbrauch reduzieren.

Eine kleine Änderung mit großer Wirkung könnte auch das Kommentarfeld selbst betreffen: Es befindet sich nun oberhalb der Kommentare und nicht mehr darunter. Langwieriges Scrollen auf Seiten ohne Drop-Down-Button zum Ende der Seite entfällt nun also im Idealfall. PHP 7, das kurze Zeit vor WordPress 4.4 veröffentlicht wurde, reiht sich nun in die unterstützten Skriptsprachen ein.

Drei komplett neue Funktionen haben im Programmpaket ebenfalls Platz gefunden: Taxonomie-Terme wurden um Metadaten erweitert, die via add_term_meta(), get_term_meta() und update_term_meta() bereitstehen. Eine genaue Übersicht aller behobenen Mängel und zusätzlichen Funktionen steht für Interessierte unter https://codex.wordpress.org/Changelog/4.4 zur Verfügung, eine Aktualisierung erfolgt wie immer direkt im Backend.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und freuen uns auf Euren persönlichen WordPress Erfahrungen mit der aktuellen Version…

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Vielen Dank fürs Lesen!