Redirections in WordPress

Redirection WordPress Plugin - Deutsche Dokumentation

Nachdem eine Seite ins Netz gestellt wird, indexiert Google diese. Um bei Google eine möglichst gute Platzierung zu erhalten, sollten auf der Seite möglichst wenige 404-Fehler durch den Googlebot oder normale Seitenbenutzer auftauchen. Solch ein Fehler tritt auf, wenn eine bereits indexierte Seite nicht mehr existiert. Damit eine Seitenneustrukturierung zum Beispiel nicht zum Desaster wird gibt es sogenannte Redirects. Das sind Weiterleitungen, die eine URL auf eine andere URL umleiten.

Redirection WordPress Plugin

Redirection“ ist ein kostenloses WordPress Plugin, dass neben einfachen 404-Redirects noch weitere mächtige Features bietet:

  • Massenweiterleitung von beliebig vielen Links nach definierbaren Schemata
  • Ausnahmeregeln für einzelne Links
  • Tracking aller Links mit 404-Fehlern
  • Automatisches Anlegen von Redirects beim Ändern der Seiten-URL

Einfache Redirects anlegen

Nach erfolgreicher Installation und Aktivierung des Plugins solltet Ihr euch die auf Google gelistete Seiten anzeigen lassen. Sucht hierzu nach „site:eure-alte-url.de
Google listet Dir nun alle vorhandenen Suchergebnisse zur Seite. Geht nun.

Für einen simplen Redirect muss lediglich die weiterzuleitende URL als Quell-URL und die Ziel-URL angegeben werden. Wenn im WordPress-Backend die vorangehende Domain als Hauptdomain festgelegt ist reicht es, den danach folgenden Teil beginnend mit „/“ zu hinterlegen. in das Redirects-Menü ( Werkzeuge > Redirects ).

Massenweiterleitung

Sollen mehrere URLs gleichzeitig weitergeleitet werden, muss man diese nicht einzeln verweisen. Redirection erlaubt eine Schema-basierte Syntax. So kann „(.*)“ als Platzhalter für „irgendetwas“ eingesetzt werden.

Um beispielsweise alle Beiträge von „www.alte-url.de/produkte/… “ umzuleiten, genügt es, als Quell-URL „www.alte-url.de/produkte/(.*) “ einzutragen. Die Ziel-URL könnte in diesem Beispiel eine Produktübersicht sein.

Achtung: Hier muss der Haken bei „Regular Expression“ gesetzt sein! Diese Angabe deklariert, dass das Muster möglicherweise auf mehrere URLs zutrifft.

Reihenfolge

Treffen mehrere Regeln auf eine URL zu, greift normalerweise der Redirect, der zuletzt hinzugefügt wurde. Sicher geht man, wenn man die neuen Redirects in einer neuen Gruppe zusammenfasst.

Ausnahmen anlegen

Will man ein oder mehrere URLs von einer Redirect-Regel ausschließen, fügt man diese nach allen anderen zutreffenden Regeln hinzu und wählt bei Aktion „Mache nichts“ aus. Haken bei “ Regular Expression“ nicht vergessen.